Curcumin wirkt antioxidativ, entzündungshemmend, antiviral,
antibakteriell und antimykotische. Es fördert die Wundheilung und bremst die Krebsaktivitäten aus. Auch kann es helfen, Krankheiten wie Arthrose, Diabetes, Krebs, Leberkrankheit,
Allergien, Hauterkrankungen, Magen-Darm-Probleme und Herzerkrankungen zu lindern, die Schilddrüsenfunktion regulieren und sogar Nervenerkrankungen und Hundedemenz bekämpfen, denn es ist in der
Lage, die Blut-Hirnschranke zu durchbrechen und so in jede Körperzelle eindringen.
Aber bitte geben Sie Ihrem Hund nicht das handelsübliche Gewürzpulver Kurkuma, es kann Magen- Darmprobleme auslösen und verfügt nur über einen sehr geringen Gehalt von Curcumin. Dazu kommt die
sehr minimale Bioverfügbarkeit, wodurch eine Wirkung fast ausgeschlossen ist. Entscheiden Sie sich bitte immer für ein spezielles Curcuminpräparat. das speziell für Tiere entwickelt
wurde.
Viele der für den menschlichen Gebrauch bestimmten Curcumin-Präparate enthalten den Emulgator Polysorbat 80, der bei Hunden zu einen schweren und lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen kann!
Schmerzen
Da alle Hunde irgendwann in ihrem Leben dem Gelenkverschleiss und damit der Arthrose ausgesetzt sind, kann Curcumin Kurkuma aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften eine wichtige Rolle
spielen. Aber auch bei anderen Schmerzen des Hundes hat es sich als sehr wirkungsvoll gezeigt. So steht es ganz oben auf der Liste der natürlichen Heilmittel für die Behandlung von Hunden mit
erkrankten Gelenken und Knochenschmerzen, z.B. nach einem Bruch.
Blutgerinnsel
Curcumin wirkt
als natürlicher Blutverdünner. Damit wird es zu einem wesentlichen Bestandteil einer Therapie, wenn das Risiko von Blutgerinnseln verringert und den Körper von überschüssigem Cholesterin befreit
werden soll. Obwohl Cholesterin bei Hunden
nicht die Auswirkungen haben kann wie beim Menschen, können Blutgerinnsel zu einer Reihe von Problemen bei Hunde führen, einschließlich Herzproblemen.
Achtung: Curcumin wegen der Blutverdünnenden Eigenschaft mindestens 8 Tage vor einer Operation absetzen bzw. nicht geben
Reizdarmkrankheit und
Leberschutz
Curcumin regt auch die
Galleproduktion in der Leber an, die dabei hilft, Nahrung richtig zu verdauen und Nahrungsfette abzubauen. Auch bei Durchfall und
Verdauungsbeschwerden ist Curcumin das Mittel der Wahl. Aktive Hunde benötigen Futter, das mindestens 20 Prozent Fett enthält.
Eine tägliche Gabe von nur wenigen Tropfen Hunde-Curcumin bedeuten einen großen Beitrag zur Prävention von Krankheiten und eine Förderung der Funktion des gesamten Verdauungssystems. Trächtige
und stillende Hündinnen jedoch sollten kein Curcumin bekommen, da die Erfahrungswerte hier noch zu gering sind.
Tumore und Krebs
Es gibt sehr vielversprechende
Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte von Hundebesitzern und Tierärzten, dass Curcumin eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Krebs spielen könnte. Tier- und Reagenzglas-Studien haben
gezeigt, dass der Wirkstoff speziell in der Präventivmedizin, also vorbeugend, eine Rolle als Antioxidans spielen kann. Es wurde auch bewiesen, dass Krebszellen ausgeschaltet und das Wachstum von
Tumoren zum Stillstand gebracht werden konnte. Eine jüngst in der Indischen Times veröffentlichte Studie beweist, dass Curcumin auch Dickdarmkrebszelle abtöten kann.
Ein australischer Tierarzt konnte das bei einigen Hundepatient ebenfalls eindeutig nachweisen.
Da Curcumin die Blut-Hirn-Schranke durcdringen kann, können selbst Hirntumore und durch Tumore ausgelöste Nervenleiden gelindert werden.
Demenz
Wer einen alten Hund hat oder hatte, der weiss, dass Demenz auch bei Hunden auftreten kann. Wie bei Menschen kommen diese Gedächtnisausfälle zunächst schubweise. Unsere Hunde leiden darunter genauso wie demenzkranke Menschen.
In Indien, wo Kurkuma regelmäßig
und viel in den täglichen Mahlzeiten verwendet wird, ist die Anzahl der an Demenz erkrankten Menschen und ähnlichen Gedächtniserkrankungen sehr gering angesehen. Curcumin ist in der Lage,
die
Blut-Hirn-Schranke zu
durchbrechen, das heisst: Es ist in der Lage, die physiologische Barriere zwischen den Zellmembranen im Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem zu durchbrechen und dort Ablagerungen, die zur
Demez führen, aufzulösen und auszuleiten. Der Prozess der Altersdemenz kann dadurch weitgehenst ausgebremst werden.
Stärkung des Immunsystems
Viele
Hunde leiden an allergischen und chronischen Hauterkrankungen, Atemwegsproblemen und Abwehrschwäche. Curcumin ist in der Lage, das Immunsystem zu stärken und zu regulieren und durch seine
anti-entzündlichen (antioxidativen) Eigenschaften hat Curcumin auch eine starke wundheilungsfördernde Wirkung. Mit einer zweimal jährlichen Kur über jeweils 4 Wochen schützen Sie Ihren Hund
langfristig und effektiv gegen Krankheiten und stärken sein Immunsystem!
Weitere
Anwendungen:
Antipilzmittel
Curcumin hemmt bestimmtes Pilzwachstum und wurde bei durch Pilz verursachten Hauterkrankungen erfolgreich eingesetzt. Speziell handelt es sich dabei um den Pilz Trichophyton, der auch Ringwürmer bei Hunden verursacht. Die Anwendung kann auch bei der Behandlung von
Dermatophytose, einer durch Trichophyton bei Hunden verursachten Erkrankung, helfen.
Eine andere Pilzinfektion bei Hunden ist Aspergillose, die sich in der Nase und den Nasennebenhöhlen bei Hunden entwickelt. Die Forschung beweist, dass Curcumin das
Wachstum verschiedener Aspergillus-Stämme hemmt.
Antiprozotikum - Zur Behandlung von parasitären Infektionskrankheiten
Curcumin wirkt als antiparasitizides Mittel gegen Parasiten wie Borreliose, Plasmodium, Leishmania, Giardia und Babesia.
Giardiasis ist
eine Parasiteninfektion bei Hunden, die den Darm angreift und Durchfall verursacht. Besonders Welpen sind häufig davon befallen. Curcumin-Extrakt wirkt nachweislich therapeutisch bei Giardiasis und ist ein bewährtes Anti-Giardia-Mittel.
Leishmaniose
ist eine
Protozoeninfektion bei Hunden, die von der Sandfliege auf Hunde übertragen wird. Curcumin,
Curcuminoide und Curcuminderivate haben eine anti-Leishmania-Aktivität.
Neosporose
ist eine Protozoeninfektion, die das neuromuskuläre System von Hunden beeinflusst. Curcumin zeigt therapeutische Wirksamkeit gegen Parasiten, die Neosporose verursacht.
Was bedeutet das?
Curcumin übt antiprotozoale Aktivität gegen bestimmte
Protozoen aus, die Hunde mit Giardiasis, Leishmaniose, Neosporose usw. infizieren.
Vorsichtsmaßnahmen
Beginnen Sie immer mit der kleinsten empfohlenen Dosis und bauen Sie diese bei
Bedarf schrittweise über Wochen auf. Wenn Sie irgendwelche auffälligen Nebenwirkungen beobachten, setzen Sie das
Mittel ab und sprechen Sie mit ihrem Therapeuten oder Tierarzt.
Da
die meisten Curcuminprodukte zur besseren Wirkung auch schwarzer Pfeffer und den Emulgator Polysorbat 80 enthalten (siehe oben),
sollen Sie nur ein speziell für Hunde entwickeltes Präparat wählen, das weder zu Reizungen der Magenschleimhaut noch zu allergischen Schocks führen kann.
Curcumin
kann als mildes Gebärmutter-Stimulans wirken, daher ist es ratsam, es vorsichtshalber nicht an trächtige Tiere zu verabreichen. Es gibt zwar keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, aber man
sollte doch vorsichtig sein. Auch stillende Hündinnen solltn es nicht bekommen.
Wie schon beschrieben, sollte es aufgrund der blutverdünnenden Wirkung vor anstehenden Operationen nicht verabreicht werden.
Bei eventuellen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierheilkundler oder Händler oder schreiben Sie uns an. Wir versuchen zu helfen.